Wer ist betroffen und was können wir tun?

Zwei von drei Wasserwerken zur Trinkwasserversorgung in Rastatt wurden nach erhöhten Messwerten geschlossen. Die Rastatter Bevölkerung wird komplett über das Wasserwerk Ottersdorf versorgt.

Das Umweltbundesamt hat für PFC einen Leitwert von maximal 0,3 Mikrogramm pro Liter festgelegt: Diese Konzentration gilt bei lebenslanger Aufnahme als gesundheitlich unbedenklich, so das Umweltbundesamt und das Gesundheitsamt Rastatt. Die Konzentration im Rohwasser des Brunnens Rauental ist bis 12. August 2013 angestiegen und bleibt vorerst konstant. Am 26. August 2013 lag der Wert bei 0,287 Mikrogramm pro Liter und damit unterhalb des Leitwertes. Trotzdem bleibt das Wasserwerk Rauental vorerst für den regulären Betrieb geschlossen.

Aber auch das Wasserwerk Ottersdorf, das jetzt Rastatt weitgehend mit Trinkwasser versorgt, könnte in Zukunft betroffen sein. Denn das Grundwasser fließt pro Jahr im Durchschnitt 300 bis 500 Meter. So kann ausgerechnet werden, wann die Grundwasserstellen mit erhöhten Werten auch andere Bereiche in und um Rastatt erreichen. Für Ottersdorf wird ab 2016 bzw. in den Folgejahren damit gerechnet.

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