Aktionsplan zum Thema PFC
und Wasser in Rastatt

Chronologie der Ereignisse:
Infoveranstaltungen, Untersuchungen und Beschlüsse

Aktuelle Zeitschiene

Im ungünstigsten Falle der Grundwassermodellierung kann abgeleitet werden, dass eine erhöhte PFC-Belastung 2018 oder 2019 das WW Ottersdorf erreichen könnte. Um Ende 2018 alle vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen zu haben, muss die nachfolgende Zeitschiene eingehalten werden:

Wasserwerk Ottersdorf

12/2016 Fertigstellung aller Grundwassermodellierungsvarianten
04/2017 Einbau der Rückspeisung ins WW Ottersdorf für vollständige Versorgung aus dem WW Rauental
06/2017 Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Aufbereitungs-/Abwehrvarianten
06/2017 Vorstellung der Machbarkeitsstudie und Entscheidung über die weiteren notwendigen Maßnahmen
03/2018 Umsetzung der notwendigen Maßnahmen im Wasserwerk Ottersdorf
02/2020 Fertigstellung der Maßnahmen im Wasserwerk Ottersdorf
02/2020 Inbetriebnahme des ertüchtigten Wasserwerk
03/2020 Regulärer Betrieb des Wasserwerkes

Wasserwerk Rauental

06/2016 Inbetriebnahme der Leitung in die Baulandstraße, damit hydraulische Redundanz im Normallastfall
06/2016 Redundanz für WW Ottersdorf zur Schwachlast hergestellt
08/2016 Inbetriebnahme der Wasserleitung WW Rauental – WW Muggensturm
10/2016 Redundanz für WW Ottersdorf zur Normallast hergestellt
11/2016 Beginn der Umbauarbeiten im WW Rauental (Modernisierung und Filteranlagen)
12/2017 Fertigstellung der Umbauarbeiten im WW Rauental

 

Info zum Nabu Preis

Wolfgang Huber vom Nabu überreichte den mittelbadischen Umweltpreis an die star.Energiewerke. Stellvertretend nahm  Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der star.Energiewerke, die Urkunde für den Kampf in Sachen PFC und für sauberes Trinkwasser entgegen. Ausgezeichnet wurden ebenfalls der Rastatter Bürgermeister Wolfgang Hartweg und die Vorstände der Bürgerinitiative, Andreas Adam und Ulrich Schumann. Der Nabu würdigt mit diesen Preis das Engagement im Kampf gegen PFC.

Die in Sachen PFC engagierten Mitarbeiter freuen sich über die Auszeichnung für ihr Engagement. (v.l.Herr Koch, Herr Meisch, Herr Oberle, Herr Kleinhans, Frau Rodriguez, Herr Kühn)

 

PFC-Experten üben Schulterschluss in Rastatt

Star.Energiewerke engagieren sich weiter und formieren sich mit Betroffenen aus dem Bundesgebiet – Finanzierungsmodelle sollen Lasten auf mehreren Schultern verteilen

RASTATT. Die perfluorierten Chemikalien (PFC) im mittelbadischen Grundwasser sind kein Einzelfall: Auch in anderen Bundesländern gibt es derartige Funde. Beim zweiten Expertenforum kamen heute (16. März) über 50 Fachleute aus ganz Deutschland auf Einladung der star.Energiewerke zusammen und diskutierten Lösungsansätze und Strategien für die Zukunft.

Expertenforum in Rastatt zu PFC

Es ging um freiwillige Kontrollen, Kooperations- und Finanzierungsmöglichkeiten bei Schadensfällen und um die Frage, wie PFC durch Filtrationstechniken wirkungsvoll und wirtschaftlich aus dem Grundwasser entfernt werden kann. Denn ein Bodenabtrag kommt bei rund 500 Hektar mit PFC verunreinigten Flächen nicht in Betracht. Oberstes Gebot, das betonte Olaf Kaspryk als Gastgeber, sei der Schutz des Lebensmittels Nummer 1, dem Trinkwasser. Als Geschäftsführer der star.Energiewerke ist er für die Trinkwasserversorgung der 48.000-Einwohner-Stadt verantwortlich und setzt diese ganz im Sinne der Daseinsvorsorge in die Tat um. Denn seit bei einer Vollanalyse im Grundwasser zweier Rastatter Wasserwerke PFC entdeckt wurden, hat er ein ganzes Bündel an Maßnahmen ergriffen. Auf das dritte – und noch einzig in Betrieb befindliche – Hauptwasserwerk in Ottersdorf treibt die Fahne mit PFC-belastetem Grundwasser zu.

Politik ist gefragt
Beim nunmehr zweiten PFC-Expertenforum trugen Experten verschiedene Schadensfälle und den Stand von Forschungsvorhaben zusammen, die auf die Minimierung der PFC im Trinkwasser abzielen. Zentrale Frage dabei: Wer bezahlt die bislang durchgeführten Sicherungsmaßnahmen und die Forschung? Allein für das Einzugsgebiet der Stadt Rastatt kalkuliert Olaf Kaspryk derzeit mit rund acht Millionen Euro Aufwendung zur Ressourcensicherung hinsichtlich für PFC bis 2018 – für ein mittelständisches und kommunal verankertes Unternehmen kaum zu stemmen. Landesumweltminister Franz Untersteller empfahl kürzlich zur Finanzierung der Aufwendungen den Trinkwasserpreis in Rastatt anzuheben. „Aber es kann doch nicht sein, dass die Bürger hier aus der Region über Generationen hinweg für eine Sanierungsmaßnahme bezahlen, die ein Fehler im Überwachungssystem verursacht hat“, hält Olaf Kaspryk entgegen. Die Rolle der Verursacher ist bis heute nicht geklärt.
Im Rahmen des Experten-Forums trugen die Teilnehmer rund 100 ähnliche Fälle zusammen und demonstrierten damit die nationale Tragweite des Themas PFC. Moderator Wilfried Ludwigs vom Steinbeis Transferzentrum Mittelstand sah am Ende ein mehrstufiges Modell zum Umgang mit den Belastungen durch PFC:

  1. – Das Schaffen einer Schadensplattform, um die Fälle bundesweit und auch international zuverlässig zu erfassen.
  2. – Die Selbstverantwortung der Wasserversorger zu erweiterten Kontrollen hinsichtlich PFC.
  3. – Die Kooperation von Versorgern innerhalb der Regionen.
  4. – Förderung von Innovation
  5. – Eine dreiteilige Finanzierung, an der sich sowohl die Verbraucher als auch Land sowie Bund und EU über Forschungsförderung beteiligen.

Expertenforum in Rastatt zu PFC

Nächste Schritte

"Was ist uns der Schutz des wichtigsten Lebensmittels wert?", fragte Gastgeber Olaf Kaspryk am Ende der Veranstaltung. Hier sei man beim zweiten Expertenforum ein ganzes Stück weiter gekommen, bedankte er sich bei den Anwesenden. Nun gelte es, die Schritte selbst in die Tat umzusetzen und weiter um die Unterstützung der Politik zu werben. Diese bekommt er in Rastatt von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, der sich am Morgen auch in einem Grußwort an die Fachleute gerichtet hatte. In dem bundesweiten Schulterschluss von Betroffenen sieht der Geschäftsführer der star.Energiewerke die große Chance, nun auch auf Landesebene Gehör und kompetente Ansprechpartner zu finden – die waren der Einladung zum Experten-Forum leider nicht gefolgt.

Hier die wichtigsten Expertenbeiträge aus der Agenda:

Dr. Gerd Schiffler, Abteilungsleiter Wasser beim Ingenieurbüro Wald & Corbe, stellte das PFC-Monitoring im Grundwasser mit Blick auf das Rastatter Hauptwasserwerk Ottersdorf vor. Auch dort drohe die Verunreinigung; die PFC-Fahne könne dort in wenigen Jahren eintreffen.

Lorena Rodriguez, Chemie-Ingenieurin bei und für das Thema PFC bei den star.Energiewerken zuständig, stellte gemeinsam mit Dr. Sebastian Hesse von Technologiezentrum Wasser (Karlsruhe) die Forschungsprojekte und Versuche vor, die im Wasserwerk Niederbühl gemacht worden sind. Das Wasserwerk Niederbühl ist aktuell wegen belasteter Brunnen nicht am Netz. Zwei Verfahren wurden dort untersucht mit Blick auf die Minimierung von PFC im Trinkwasser: Ionenaustausch und ein Aktivkohlefilter. Beide Verfahren zeigten gute Ergebnisse. Die Kosten je behandeltem Kubikmeter Wasser werden zum Beispiel bei Aktivkohle auf 23 Cent geschätzt; Ionentausch käme teurer. Für die Wasseraufbereitung im Wasserwerk Rauental haben sich die star.Energiewerke auch deshalb für das Aktivkohleverfahren zur Entfernung von PFC aus dem Grundwasser entscheiden. Lorena Rodriguez hat die Umsetzung der Forschungsergebnisse im Wasserwerk Rauental erläutert. Der Bau für die Halle, in der künftig die Aufbereitungsanlage installiert wird, startete bereits im vergangenen November. Das Investitionsvolumen dafür veranschlagen die star.Energiewerke mit rund 3,2 Millionen Euro.

Thomas Kroll von den Stadtwerken Arnsberg in Nordrhein-Westfalen berichtete von seinen Erfahrungen: Im Einzugsbereich des Flusses Möhne waren 2006 durch kriminelle Machenschaften PFC-belastete Abfälle auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht worden.

Dr. Thomas Held, Experte für die Abschätzung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen bei ARCADIS ging auf die Besonderheit von PFC ein: Diese sind mikrobiell nicht abbaubar und sehr mobil. Aktuell gibt es weder ausreichende analytischen Methoden zu deren Verhalten im Quellenbereich noch zuverlässige mathematische Werkzeuge zur Prognose des Verhaltens. Der Experte beleuchtete eine ganze Bandbreite an Verfahren zum Separieren von PFC aus Wasser von elektrischen Verfahren über Membrane bis hin zur chemischen Oxidation und einem Verfahren, das mit Schall arbeitet. Thomas Held bezeichnete diese Ansätze als hoffnungsvoll, doch es seien noch erhebliche Entwicklungsanstrengungen bis zum großtechnischen Einsatz notwendig.

Dr. Jürgen Hölzer, Sozial- und Umweltmediziner an der Universität Bochum stellte Daten aus Tierversuchen und epidemologischen Studien mit Personen vor, die mit Perfluoroctansäure belastetes Trinkwasser konsumiert hatten. Unter anderem konnte er bei gut 300 Personen in Arnsberg an der Möhne deutlich höhere PFC-Werte im Blutplasma nachweisen wie in einer Vergleichsgruppe. Zudem verwies er auf internationale Studien, die Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Perfluoroctansäure in Nahrung und Trinkwasser mit niedrigen Geburtsgewichten bei Babys geben. Wissenschaftler sehen zudem Auswirkungen auf die hormonelle Entwicklung von Jugendlichen, die immunologische Entwicklung sowie den Schilddrüsenstoffwechsel. Der Experte berichtete, dass das Umweltbundesamt für die Bewertung von humantoxikologisch nur teil- oder nicht bewertbaren Stoffen die GOW (gesundheitliche Orientierungswerte) entwickelt haben, die sowohl fallspezifisch, als auch stoffspezifisch angewendet werden. PFC ist bereits in geringen Dosen im Körper nachweisbar und hat Auswirkungen. Aktuell werde die akute Toxizität zwar als gering eingestuft. Dennoch fordert Dr. Jürgen Hölzer dringend die Minimierung des Eintrags von perfluorierten Stoffen in Trinkwasser im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes.

Wie die Folgekosten der PFC-Thematik finanziert werden könnten, damit hatte sich Rechtsanwalt Dr. Dominik Greinacher beschäftigt. Die Ursachen seien komplex und nicht mehr zu beseitigen – einzig an den Folgen könne man arbeiten. Dazu stellte er Vergleiche zu anderen Altlasten- und Rückstandfällen weltweit an. Mangels klarer rechtlicher Regelungen läge in all diesen Fällen, wie auch bei der PFC-Thematik, die Herausforderung in der Bewältigung der Situation und die Regelung von Maßnahmen. Wichtig sei hier zum einen das Bündeln von Know-how und eine Finanzierungsbasis, bei der alle Beteiligten einen Teil der Aufwendungen tragen. Wege zu einer Lösung sind nach Meinung des Experten zum einen Verhandlungen, zum anderen der öffentlich Druck durch Betroffene und Medien – flankiert durch rechtliche und politische Schritte.

Dieter Eckert, Rechtsanwalt, Bürgermeister a.D. und ehemals Erster Landesbeamter schloss den Expertenreigen mit seinem Beitrag zu Finanzierungsmöglichkeiten bei der Schadensbeseitigung von PFC und der Innovationsforschung. Da im Falle Rastatt das Verursacherprinzip allein nicht weiterführe, sieht er die Gemeinschaft unter Hinzuziehung von Land, Bund und EU in der Pflicht. Dabei berief er sich auf den angelegten Vorsorgegrundsatz im Grundgesetz (Art.2, Abs.2).

 

Expertenforum in Rastatt zu PFC

Die star.Energiewerke versorgen insgesamt 29.000 Kunden zuverlässig und sicher mit Strom, 8.200 mit Gas und rund 9.100 mit bestem Trinkwasser. Zudem treibt das städtische Versorgungsunternehmen die Energiewende in der Region voran. Die star.Energiewerke produzieren in Rastatt Ökostrom in eigenen Wasserkraftwerken und Fotovoltaik-Anlagen, darunter ist auch ein Bürgersolarpark. Zudem erzeugen sie aus Biogas Naturstrom in Blockheizkraftwerken und betreiben effiziente Nahwärmenetze für rund 274 Wohnungen sowie 53 Gewerbeeinheiten und öffentliche Einrichtungen. Die Wärme dafür stammt aus gasbetriebenen Blockheizkraftwerken und einer Geothermie-Anlage. Über ihr Leitungsnetz sichern die star.Energiewerke die Energie- und Wasserversorgung der rund 47.300 Bürgerinnen und Bürger Rastatts. Die star.Energiewerke setzen sich für eine bleibend hohe Lebensqualität in Rastatt und Umgebung ein: Dazu zählt auch die Unterstützung von Sportvereinen sowie kulturellen und sozialen Projekten.

Ansprechpartner für die Presse

Olaf Kaspryk, Geschäftsführer

Telefon: 07222 773-200

E-Mail: o.kaspryk@star-energiewerke.de

 

Aktionsplan (aktualisiert Frühjahr 2016)

  1. Eine Not- bzw. Ersatzversorgung durch die Stadtwerke Gaggenau (SWG) steht über eine Trinkwasserleitung voraussichtlich ab September 2016 zur Verfügung.
  2. Die genaue Lage und Ausbreitung der PFC-Belastung des Grundwassers im Bereich des Wasserwerks Rauental wird permanent überwacht und messtechnisch eingegrenzt. Ein Markierungsversuch des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) ist seit Herbst 2015 am Laufen, um zukünftig detaillierte Aussagen zu Fließrichtung und Fließgeschwindigkeit des Grundwassers im Wasserschutzgebiet Rauental zu erhalten. Laut der letzten Information aus unseren PFC-Untersuchungen durch das Technologie Zentrum Wasser (TZW) wird die PCF-Fahne mit der höchsten Konzentration vermutlich vor dem Rohwasserbrunnen westlich vorbei driften.

  3. Nach stets aktuellen Analysen dürfte das Wasserwerk Rauental ins Netz einspeisen. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wird das Wasserwerk jedoch nur in Spitzenlastzeiten zugeschaltet. Um diese wichtige Vorhaltung permanent zu gewährleisten, läuft das Wasserwerk im Stand-By-Betrieb. Das Wasser wird in den Kanal abgeschlagen. Eine solche Betriebsweise des Wasserwerks Rauental gewährleistet eine kurzfristige Verfügbarkeit, die ansonsten bei einer Außerbetriebnahme durch die veraltete Kalkmilchdosiertechnik nicht gegeben ist. Damit kann das Wasserwerk Ottersdorf bei hoher Abgabe sowie während notwendiger Reinigungs- und Revisionsarbeiten entlastet werden. Allerdings ist bei Ausfall des Wasserwerks Ottersdorf eine Versorgung durch das Werk Rauental derzeit hydraulisch und durch die Fördermenge nicht möglich, da das Werk nicht auf den notwendigen Bedarf an Trinkwasser für die Gesamtstadt ausgelegt ist.

 

Austausch mit PFC-Experten bundesweit

Zusammenfassung der Ergebnisse:
Bei der Beurteilung der derzeitigen Risikolage sowie der Handlungsmöglichkeiten der star.Energiewerke zeigten die Experten Lösungswege auf. Dabei ging es um

  • Prävention
  • Frühwarnsystem
  • Eingriffe ins Grundwassersystem
  • Wasserreinigung und Wasseraufbereitung
  • alternative Wasserquellen bzw. Wasserbezug
  • neue Wasserleitungen
  • Chancen und Zeiträume der Beseitigung der PFC-Verseuchung (Bodensanierung)
  • sowie Möglichkeiten zur Refinanzierung der notwendigen Investitionen.

Die Experten bewerteten die Handlungsmöglichkeiten anonym aus Sicht der star.Energiewerke. Daraus ergaben sich folgende Handlungsempfehlungen:

  • Die Fortsetzung und Intensivierung der Gefahrenerkennung und -beobachtung, d.h. die Optimierung des Grundwassermonitorings in Kombination mit der weiteren Erkundung und Weiterentwicklung des spezifischen Grundwassermodells wurde empfohlen.
  • Der Einsatz passender Reinigungsverfahren, d.h. die Konzepte zur PFC-Aufbereitung im Wasserwerk Ottersdorf sowie die konkrete Zusammenarbeit mit anderen Wasserversorgern in der Region durch einen intelligenten Leitungsverbund mit weiteren Wasserwerken, haben oberste Handlungspriorität (3/4 Mehrheit).
  • Die Akzeptanz, das Vertrauen der Kunden, ist erforderlich, damit diese großen Investitionen auch eine positive Wirkung haben – das zeigte sich insbesondere in der Diskussion am Schluss – die systematische Öffentlichkeitsarbeit muss dazu fortgesetzt werden.
  • Brunnenneubau, Brunnenmanagement, Forschungsaktivitäten und die damit verbundene Förderung von Innovationen haben aus Sicht der anwesenden Experten derzeit geringe Bedeutung.
  • Etwas untergeordnet sind aus Sicht der Experten die Erweiterung der Bevorratungskapazitäten, das Seemanagement der Baggerseen sowie das Verarbeiten der neuesten Informationen zur Toxizität von PFC.
  • Die Angaben zu Investitionssummen und Betriebskosten machten deutlich, dass die konkrete Investitionsplanung und -finanzierung Mammutaufgaben für die star.Energiewerke darstellen. Die Diskussion zeigte auch, dass es Synergien mit anderen Betroffenen gibt. Wenn diese erkennen, dass sie gemeinsam stärker sind – so zeigen andere Beispiele – entsteht eine wirkungsstarke Win-Win-Aktion der direkt betroffenen Unternehmen.
  • Die Ergebnisse sollen der Geschäftsleitung und dem Aufsichtsrat der star.Energiewerke als Orientierung bei den anstehenden Investitionsentscheidungen dienen.

Maßnahmen der star Energiewerke 2015 und weiter im Jahr 2016

1. Stete Kontrolle des Brunnenwassers
Die Brunnen von WSG Ottersdorf und Rauental werden regelmäßig untersucht:

  • Im Wasserschutzgebiet Rauental werden die Brunnen einmal im Monat und die Vorfeldmesstellen einmal im Quartal beprobt.
  • Im Wasserschutzgebiet Ottersdorf werden die Brunnen alle acht Wochen und die Vorfeldmesstellen einmal im Quartal beprobt.

2. Überwachung und Lokalisierung der PFC-Fahnen
Das erfolgt durch das Grundwassermodell und die PFC-Untersuchungen.

3. Grundwassermodellierung
Grundwasser-Strömungs- und -Transportmodell zur PFC-Belastung im Einzugsbereich des Wasserwerks Rastatt-Ottersdorf.

Hintergrund:
Der Aufbau des Grundwassermodells für Strömung und Stofftransport mit 10 Schichten entsprechend der Abstimmung auf das Landesmodell ist abgeschlossen. Dabei wurden ca. 80 km an Fließgewässern berücksichtigt. Zur Anpassung an die realen Verhältnisse, die durch Messungen der Grundwasserstände belegt sind, wurde eine erste Modell-Kalibrierung für die Durchlässigkeiten des Aquifers und der Gewässersohlen unter Nutzung der Messdaten des Stichtags 18.12.2014 fertiggestellt.

Mit dem kalibrierten GW-Modell wurden Grundwassergleichen und Partikelbahnlinien für "trockene", "mittlere" und "nasse" Jahre berechnet, woraus die Grundwasserströmungsrichtung und somit die Herkunft des Wassers im WW Ottersdorf eingeschätzt werden kann.

Umfangreiche PFC-Daten wurden ausgewertet und ein interpoliertes PFC-Belastungsszenario entwickelt, das im Transportmodell angesetzt werden konnte. Mit dem Transportmodell wurde testweise der Transport des PFC-Einzelstoffs PFPA als "Quasi-Tracer" über mehrere Jahre simuliert. Die Ergebnisse passen gut zu den aktuellen PFPA-Messwerten aus neuen Messstellen südlich des Riedkanals auf Höhe des Baggersees Kaltenbach. Das Modell funktioniert also im Prinzip.

Erkenntnisse zu den Gewässern in der Rheinniederung südlich des Wasserwerks

Unter normalen Bedingungen wirken die Gewässer der Rheinniederung überwiegend "exfiltrierend", d.h. sie nehmen Grundwasser auf. Nur auf wenigen Gewässerabschnitten "infiltriert" Wasser vom Gewässer in den Grundwasserleiter.

Vor allem der Mühlwerlgraben südlich des Wasserwerks Ottersdorf und der Riedkanal ab dem Auslauf der Verdolung in Iffezheim nehmen Grundwasser durch "Exfiltration" auf. Wenn diese Anbindung an das Grundwasser fehlen würde, wäre eine Austrocknung der Gewässer die Folge, d.h. diese Gewässer "leben" vom Grundwasserzutritt entlang ihrer Fließstrecke.

Die PFC-Daten und die bisherigen Modellergebnisse deuten darauf hin, dass der Riedkanal und der Mühlwerlgraben die von Südosten ankommende PFC-Fahne durch die Aufnahme von Grundwasser nicht unwesentlich ablenken.

Klärungs- und Diskussionsbedarf zum Riedkanal

Mit dem Abzug von PFC-haltigem Grundwasser haben der Riedkanal und der Mühlwerlgraben derzeit sehr wahrscheinlich eine natürliche Schutzfunktion für das WW Ottersdorf. Der dazu erforderliche ausreichende Zutritt von Wasser aus dem Grundwasser in den Riedkanal ist allerdings nicht sicher gestellt,

  • weil im Bereich der ankommenden hohen PFC-Konzentrationen südlich des Sees Kaltenbach eine Renaturierung erfolgte (Erhöhung der Sohle, Verengung des Querschnitts, intensiverer Bewuchs).
  • und weil der Riedkanal im weiteren Verlauf zur Verlandung (mächtige Schlammsohle) tendiert.

Zur Klärung wurden im Herbst 2015 Abflussmessungen und eine Vermessung des Riedkanals (inklusive der Wasserstände und der Schlammauflage) durchgeführt. Die im heutigen Bestand (Vermessung Herbst 2015) gegenüber 2008 veränderte Gewässergeometrie und die Abflussmessdaten werden aktuell verwendet, um die Kalibrierung des Grundwassermodells im wichtigen Punkt der Interaktion Grundwasser-Fließgewässer zu verbessern. Die Abflussmessungen sollen in Verbindung mit PFC-Beprobungen in 2016 weitergeführt und auch zur Modellkalibrierung genutzt werden. Die Vermessung hat im Bereich der Renaturierung eine Veränderung der Gewässersohle und nördlich der Einmündung des Mühlwerlgrabens eine mächtige Schlammsohle im Riedkanal belegt, die in der früheren HWGK-Vermessung des Landes aus dem Jahr 2008 so nicht abgebildet war. Die Abflussmessungen ergaben einen geringeren Wasserzutritt aus dem Grundwasser in den Riedkanal als erwartet.

Um die notwendige entwässernde Funktion des Riedkanals und auch des Mühlwerlgrabens zu verbessern und zukünftig auch in Zeiten niedriger Grundwasserstände sicher zu stellen, werden Maßnahmen diskutiert, z.B.:

  • die in der Satzung des Riedkanal-Zweckverbandes vorgesehene regelmäßige Räumung des Riedkanals (z.B. Entschlammung nördlich der Einmündung des Mühlwerlgrabens).
  • die nachträgliche Anpassung der renaturierten Strecke an das frühere Sohl-Niveau.
  • und die hydraulisch durchgängige Anbindung des Mühlwerlgrabens an den Riedkanal durch Beseitigung ggf. vorhandener zu hoher Sohlabschnitte.

4. Herstellung der Versorgungsredundanz: Verbindung Wasserversorgung mit Stadtwerken Gaggenau

Die star.Energiewerke bauen gemeinsam mit den Stadtwerken Gaggenau (SWG) an einem interkommunalen Transportleitungssystem zwischen dem WW Rauental und dem WW Muggensturm (SWG), um die Wasserversorgung im Bedarfsfall aus einem größeren Einzugsgebiet zu organisieren.

Die Verbindungsleitung zwischen der Baulandstraße und dem Wasserwerk Rauental wird voraussichtlich im Juni 2016 in Betrieb gehen.

Die Submission für die Arbeiten der Leitungstrasse vom Wasserwerk Muggensturm (SWG) zum Wasserwerk Rauental erfolgte Anfang Februar 2016. Der offizielle Spatenstich hat am 7. April 2016 stattgefunden. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme wird voraussichtlich im September 2016 erfolgen. Erst ab Oktober 2016 ist damit eine Versorgungsredundanz der Stadt Rastatt bei Ausfall des Wasserwerks Ottersdorf im Spitzenlastbetrieb gegeben.

5. Umbau Wasserwerk Rauental: Entwicklung von Verfahren zur Entfernung von PFC und Forschungsprojekte

Im Wasserwerk Rauental wird das Eigenwasser einer Aufbereitung zur Entfernung der im Rohwasser vorhandenen PFC sowie einer Teilstromaufhärtung mit abschließender Restentsäuerung durch eine Intensivbelüftung eingerichtet. Zur PFC-Entfernung wird im vorliegenden Fall das Adsorberverfahren mit gekörnter Aktivkohle gewählt. Eine abschließende Desinfektion ist aufgrund der vorliegenden mikrobiologischen Wasserbeschaffenheit nicht erforderlich.

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens werden zusätzlich verschiedene Ionenaustauscher Materialien zur Entfernung von PFC untersucht. Falls für die vorliegende Problemstellung geeignete Materialien gefunden werden und die Möglichkeit zur Regeneration gefunden ist, sollten diese optional im Werk eingesetzt werden können. Bei der Planung ist daher der Platzbedarf für Anlagen zur ggf. erforderlichen Behandlung der Regenerationsmittel zu berücksichtigen.

Das Ziel für das Wasserwerk Rauental ist eine vollautomatische Betriebsführung mit einer dem Rastatter Standard entsprechenden Wasserhärte durch Mischung der Wässer sowie der Minimierung der Spurenstoffe (PFC) auf ein zulässiges Maß. Durch den Leitungsverbund zum WW Muggensturm (SWG) wird die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung aus dem WW Rauental soweit erhöht, dass die Stadt Rastatt mengenmäßig vollständig im Normalfall versorgt werden kann. Zusätzlich soll eine Online-Messung von den wichtigsten Parametern die Sicherheit erhöhen.

Die Bauarbeiten für den Umbau des Wasserwerkes Rauental sind ab Oktober 2016 – nach der Herstellung der Versorgungsredundanz – vorgesehen; die geplante Bauzeit beträgt ca. 12 Monate. Die Maßnahmen werden in einzelne Abschnitte eingeteilt: Technik und Hydraulik im WW Rauental; Hallenerstellung und Spülwasserbecken sowie Installation der Aufbereitungstechnik mit hydraulischer Anbindung in das Wasserwerk.

Die geschätzten Kosten einschließlich Planungskosten für die Ertüchtigung des Wasserwerkes Rauental belaufen sich nach jetzigem Planungsstand auf rund 2,2 Mio. € (netto).

6. Forschungsprojekte

Pilotanlage "Aktivkohlefilter"

  • Versuche: abgeschlossen
  • Ergebnis: Verfahren funktioniert und ist wirtschaftlich vertretbar
  • Aktivkohle auf Rohstoffbasis Kokosnussschalen weisen eine höhere Adsorptionskapazitäten auf
  • Die Standzeit des Aktivkohlefilters ist sehr stark von der PFC-Belastung abhängig
  • Die PFC-beladene Aktivkohle kann thermisch reaktiviert und wieder für die Trinkwasseraufbereitung eingesetzt werden oder ggf. in der Abwasserbehandlung in Kläranlagen in der nachgeschalteten Reinigungsstufe (Arzneimittelrückstände) eingesetzt werden (Untersuchungen werden eingeleitet).

Infos über Aktivkohle:

Aktivkohle oder aktivierte Kohle wird hergestellt, indem z.B. Anthrazit oder Holzkohle bei hoher Temperatur über 650°C in Verbindung mit Wasserdampf aktiviert wird, wobei in den graphitischen Strukturen der Kohle mikroskopische Poren entstehen. Diese Poren haben eine große innere Oberfläche (1000 bis 2000 m2 g-1 Aktivkohle), an die organische Stoffe anlagern (adsorbieren) können. So können Schadstoffe zusammen mit der Aktivkohle aus dem Wasser entfernt werden. Die innere Oberfläche der Aktivkohle hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität für organische Stoffe (die zudem stark von den spezifischen Eigenschaften dieser Stoffe abhängt). Ist die Oberfläche belegt und damit die Adsorptionskapazität  erschöpft, muss die Aktivkohle regeneriert werden. Aktivkohle wird in Zigarettenfiltern, Gasmaskenfiltern und als Medizinalkohle verwendet. Immer mit der gleichen Aufgabe: unerwünschte organische Stoffe aus Gasen oder Flüssigkeiten zu adsorbieren.

Grundlage als Quelle: Willi Gujer, Siedlungswasserwirtschaft

Pilotanlage "Ionentauscher"

  • Versuche laufen derzeit
  • Zwischenfazit: Regeneration gelingt, jedoch nicht mit Standard-Chemikalien
  • Ein sehr wichtigen Punkt ist die Regeneration des Ionenaustauschers, es laufen noch Versuche mit unterschiedlichen Regenerationsmitteln
  • Problem: Behandlung bzw. Aufbereitung des Konzentrats.

Infos über Ionenaustauscher:
Der chemische Mechanismus basiert auf einem anionischen Austausch. d.h. die negativ geladenen Chlor-Atome werden mit den negativ geladenen PFC ausgetauscht. Somit bleiben die PFC im Harz des Ionenaustauschers.

Bürgerinformation im Landratsamt Rastatt

Die PFC-Bewertungskomission lädt zur zweiten Bürgerinformation am Mittwoch 26. November 2014, um 19.30 Uhr im Kreistagssaal des Landratsamtes Rastatt ein. Dabei wird über die aktuellen Ergebnisse sowie die weiteren anstehenden Maßnahmen durch die Vertreter der Fachbehörden informiert. Interessierte sind hierzu eingeladen.

Zweite Sitzung der PFC-Bewertungskomission

Anhand der bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse legen die Kommissionsmitglieder die weiteren Verfahrensschritte, die so genannten Detailuntersuchungen, fest. Es handelte sich dabei um Flächen im Raum Stollhofen, Hügelsheim, Rauental, Niederbühl, Haueneberstein, Sandweier und Baden-Oos. 

Die nächsten Arbeitsschritte zur Fortsetzung von orientierenden und Detailuntersuchungen werden einstimmig von der Bewertungskommission beschlossen. Entsprechend dem gemeinsam gefundenen weiteren Weg leiten sämtliche Fachbehörden die notwendigen Untersuchungen in die Wege, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes Rastatt.

Eine weitere Bewertungskommissionssitzung erfolgt im Frühjahr 2015. Weiterhin werden Land- und Stadtkreis eine gemeinsame Studie zur Machbarkeit von Sanierungsmaßnahmen noch dieses Jahr in Auftrag geben. Ergebnisse aller weiteren Maßnahmen werden bis Sommer 2015 erwartet.

Teilnehmer von Fachbehörden aus Land- und Stadtkreisen wie dem Kreisumweltamt, dem Fachgebiet Umwelt und Gewerbeaufsicht Baden-Baden sowie der Veterinärbehörde, dem Landwirtschaftsamt, dem Gesundheitsamt und Vertretern des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Landesanstalt für Umwelt, Naturschutz und Messungen Baden-Württemberg sowie des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau aus Freiburg. Gäste waren Vertreter der betroffenen Städte und Gemeinden sowie der Wasserversorgungsunternehmen, wie Olaf Kaspryk von den star.Energiewerken.

Koordinierungsgruppe PFC

Eine Koordinierungsgruppe PFC wird unter Beteiligung von Rastatts Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen und dem Rastatter Landrat Jürgen Bäuerle eingerichtet.

Anordnung „gegen Störer“

Gegen eine Firma aus dem mittelbadischen Raum als „mutmaßlicher Störer“ wurde vom Landratsamt Rastatt eine Anordnung zur Untersuchung belasteter Flächen im Raum Hügelsheim erlassen; eine weitere Anordnung für den Raum Niederbühl-Förch ist in Vorbereitung. Anordnungen von der Stadtverwaltung Baden-Baden sollen folgen.

Infoabend PFC

Informationsveranstaltung zum Thema PFC in der BadnerHalle, Rastatt

Erste Sitzung der PFC-Bewertungskomission

Die Bewertungskomission zur PFC-Problematik im Raum Rastatt/Baden-Baden bewertet Untersuchungsergebnisse und berät sich zu Sanierungs- bzw. Schutzmaßnahmen. Weitere Treffen werden vereinbart.

Der Bewertungskommission unter Leitung von Dr. Jörg Peter, dem Ersten Landesbeamten im Landratsamt Rastatt gehören an:
Teilnehmer von Fachbehörden aus Land- und Stadtkreisen wie dem Kreisumweltamt, dem Fachgebiet Umwelt und Gewerbeaufsicht Baden-Baden sowie der Veterinärbehörde, dem Landwirtschaftsamt, dem Gesundheitsamt und Vertretern des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Landesanstalt für Umwelt, Naturschutz und Messungen Baden-Württemberg sowie des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau aus Freiburg. Gäste waren Vertreter der betroffenen Städte und Gemeinden sowie der Wasserversorgungsunternehmen, wie Olaf Kaspryk von den star.Energiewerken.

Proben von Pflanzen

An 47 Standorten 96 Proben verschiedener Pflanzen (Spargel, Erdbeeren, Salate …) durch das Landwirtschaftsamt Rastatt: Lediglich in 2 Fällen konnte in Pflanzen im regulären Anbau PFC im Bereich der Nachweisgrenze gefunden werden

Regelmäßige Kooperationstreffen

Regelmäßige Kooperationstreffen mit Landratsamt Rastatt, Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe, WV Vorderes Murgtal, Stadtwerke Gaggenau und Baden-Baden Kontrolluntersuchungen Brunnen, Intensivierung der Vorfeldmessungen, Konzentrationsverteilung, Grundwassermodell: Fließzeiten, Schadensausbreitung Ausarbeitung Aufbereitungskonzepte, Pilotversuche (TZW)

Strafanzeige gegen Unbekannt

star.Energiewerke stellen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt

WW Rauental außer Betrieb

Wasserwerk Rauental wird vorsorglich außer Betrieb genommen. Bürger, Medien, Behörden und WV Vorderes Murgtal werden informiert. Hohe Konzentration im Wasserwerk Niederbühl

Stetige PFC-Zunahme

Förderversuch, Kontroll- und Vorfeldmessungen: stetige PFC-Zunahme

Vollanalyse von Wasserproben

star.Energiewerke lassen Vollanalyse (über 150 Parameter) von Wasserproben im Stadtgebiet vornehmen. Keine Auffälligkeiten mit Ausnahme von PFC-Fund in Rauental. Aber der Wert liegt unter 0,1 Mikrogramm pro Liter. Der Leitwert liegt bei 0,3 Mikrogramm pro Liter

Stadträtin bittet um Wasserproben

Nach einer TV-Reportage zu Uran im Trinkwasser wird im Rastatter Gemeinderat nach Wasserproben gefragt

Aktuelles

Veranstaltung zum Thema PFC

Am 19. September 2017 fand in Mittelbaden eine Veranstaltung zum Thema "PFC und die rechtlichen Folgen der Grundwasserverunreinigung" statt.

… weiterlesen